„12 gute Fotos im Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Ansel Adams

Anfang Dezember hat eine tolle Fotografin – Claudia Rahlmeier – auf Instagram die Aktion #12fotos2018 ins Leben gerufen. Und da ich den Start dieser auf Instagram ein wenig verpasst habe, möchte ich Euch heute einfach hier meine 12 Fotos 2018 und damit einen kleinen Jahresrückblick zeigen.

Worum es geht? Um die persönlichen 12 besten Fotos in diesem Jahr.
Der ein oder andere wird sich jetzt denken: 12 Fotos in einem Jahr – warum nur so wenig bei der Menge an Bildern, die du machst!? Weil es bei diesen 12 Fotos um besondere Bilder geht. Fotos, bei denen man während des Entstehens schon merkt „das ist es“ oder wo die Hintergrundgeschichte eine ganz besondere ist. Bilder, auf die man stolz ist, weil sie rein technisch perfekt sind oder die einen persönlich einfach berühren.

Ich lade Euch ein, meinen 12 Bildern und deren Hintergründen auf den Grund zu gehen und so mein fotografisches Jahr 2018 im Rückblick zu sehen.

Hinter meinem ersten Bild verbirgt sich eine sehr schöne Geschichte, denn mit meinem Besuch bei Lisa und ihren Pferden hat sich im Laufe des Jahres eine wundervolle Freundschaft entwickelt. Man könnte meinen, dieses Bild war die Grundlage und schon allein deshalb hat es für mich so viel Bedeutung! Auf dem Foto seht ihr Lisa mit ihrer Haflingerstute Kora. Und auch, wenn es bei den beiden nicht immer einfach ist und sie schon einige Hürden meistern mussten, so sind die beiden ein unschlagbares Team!

Weiter geht es mit einem Bild, welches im Mai bei meiner Foto-Tour durch den Norden entstand. Pali war der erste Spanier, den ich jemals vor der Kamera hatte und schon allein das hat das Shooting für mich zu etwas besonderem gemacht. Seine Ausstrahlung und natürlich auch seine Optik haben mich sofort umgehauen. Dieses Foto vereint für mich Schönheit, Anmut und Kraft – getaucht in das sanfte Licht der Abendsonne.

Houdini habe ich dieses Jahr erstmals im Portrait vor schwarzem Hintergrund abgelichtet und mit seinem wahnsinns Behang ist er wirklich eine Augenweide. Das Besondere war für mich allerdings sein Schnauzbart, den ich so noch nie an einem Pferd gesehen habe. Außerdem gehört dieses Bild zu den ersten, bei dem ich mich mal an einen anderen Ausschnitt gewagt habe. Und ich liebe es!

Baccardi und seine Besitzerin Wiebke durfte ich im Oktober beim Kiesgrubenshooting kennen lernen. Als wir während des Location-Wechsels an der Steilwand vorbei kamen, musste ich den schönen Fuchs einfach davor ablichten. Und schon bevor ich durch den Sucher geschaut habe, wusste ich, das wird ein fantastisches Bild! Ein Bild, auf das ich wirklich stolz bin.

Glampi und seine Besitzerin Fritzi begleite ich bereits eine ganze Weile. Das Shooting im Wald war schon alleine in der Planung und Durchführung besonders. Mit allem Equipment waren wir zu Pferde unterwegs und machten an verschiedenen Spots halt. Insbesondere dieses Foto hat es mir angetan, weil es etwas so Wildes und Freies ausstrahlt – für mich ein Sinnbild der Islandpferde.

Sunny stand in diesem Jahre auch bereits mehrmals vor meiner Kamera. Bei diesem Bild war die Lichtsituation einfach so einmalig und so besonders, wie ich sie zuvor noch nie gesehen habe! Durch den trockenen Boden und das Licht der untergehenden Sonne konnten wir hier wunderbare Gegenlichtbilder entstehen lassen. Eines der Fotos, die auch bei Euch mit in die Top 9 diesen Jahres gevotet worden sind.

Dieses Bild ist ausnahmsweise nicht in diesem Jahr, sondern bereits 2017 entstanden. Bearbeitet habe ich es aber erst knapp ein Jahr später, denn erst da ist mir das Potenzial des Fotos aufgefallen. Seither gehört es zu meinen besten Arbeiten im Pferd-Mensch-Bereich.

Das Bild von Bolero entstand während eines Fotografentreffens, zu dem ich erst später dazu stoßen konnte. Die Session war bereits im vollen Gange und ich konnte noch genau 5 Bilder von ihm schießen, bevor das Shooting als beendet galt. Mit meinen Resultaten war ich nicht vollends zufrieden, aber habe das Potenzial erkannt und in meine Photoshop-Trickkiste gegriffen. Das Foto war meine bisher aufwendigste Arbeit in Sachen Bildbearbeitung!

Als Nächstes folgt noch ein weiteres Foto aus meiner Black is Beautiful Reihe. Desteny habe ich in einem wunderschönen alten Stall fotografiert, wo auch dieses Bild entstanden ist. An diesem Foto liebe ich die Struktur und das Lichtspiel im Gesicht der schönen Stute – ein Bild mit viel Klarheit.

Dieses Foto stammt aus meinem ersten Sonnenaufgangsshooting. Das Schwierige hierbei war, dass wir es mit waschechten Shire-Horses zu tun, die ihr Gewicht wohl einzusetzen wussten und promt losgedonnert sind – da gab es wortwörtlich kein Halten mehr! Da ich noch nicht richtig in Position war und schnell reagieren musste, ist dies eines der wenigen Freilaufbilder, die an diesem Tag entstanden sind. Dafür aber ein absoluter Volltreffer, wie ich finde!

An diesem Foto von Washington liebe ich nicht nur die tolle Haltung von ihm und die Farbgebung im Bild, sondern vor allem den Sanftmut in seinem Blick, der sein Wesen exakt widerspiegelt. In einem Rotkiefern-Wäldchen zu shooten war außerdem schon immer insgeheim ein Wunsch von mir, da sie mich an meine Kindheit erinnern, in der ich viel Zeit im Spreewald verbracht habe.

Pferde am oder im Wasser habe ich leider viel zu selten vor der Linse und deshalb war die schöne Haflingerstute Nalessa im Bach auch ein kleines Highlight für mich. Die Lichtsituation war leider nicht so einfach, da wir genau zur Mittagszeit fotografiert haben, zudem war das Wasser Anfang Mai noch recht eisig. Aber dieser Moment hat es dann alles entschädigt.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die diese Bilder und Momente mit mir ermöglicht haben und Euch allen ein gesundes und frohes neues Jahr 2019 wünschen. Eure Cindy ♥